Am Donnerstag, 5. Dezember 2019 wurde beim Frauenturnverein Ebikon nicht geturnt, man genoss das Kulinarische und die Kameradschaft. Die Gruppe Frauen 1 genehmigten sich ein feines Fondue im Sprötzehüsli und die Gruppe Frauen 2 machten einen Besuch bei den Modelleisenbahnfreunden.

Punkt 19.00 Uhr trafen sich rund 40 Turnerinnen beim Schulhaus Wydenhof – Frauen 1 unter der Leitung von Anita Emmenegger marschierte Richtung Dorfstrasse zum Sprötzehüsli und erlebten dort einen feinen und fröhlichen Turnausklang. Während des Abends machte der Samichlaus einen Besuch und brachte Nüssli und Mandarinli. Bei der Frage, ob jemand ein Versli aufsagen konnte, meldeten sich Roswitha Ofner und Rosi Dotta und bekamen dafür ein Biberli – und viel Applaus.

Frauen 2 marschierten Richtung Luzern bis zur Kaspar Koppstrasse 76 zu den Eisenbahn- und Modellbaufreunden Luzern (EMBL). Die anfängliche Skepsis der Turnerinnen verflog schnell, als die Türe geöffnet wurde und sie das interessante Innenleben der ehemaligen Pulverhütte entdeckten. Zur Begrüssung erhielten alle eine Tasse Glühwein und Präsident Reto Solèr stellte kurz den Verein vor: Die EMBL mit gegenwärtig 80 Mitgliedern existieren seit 1947 mit dem Ziel Ideen- und Erfahrungsaustausch die Eisenbahn betreffend (H0 und H0m). Die anwesenden Mitglieder liessen die Anlage, verteilt auf zwei Stockwerke, laufen und die Turnerinnen bestaunten neben den fahrenden Zugskompositionen auch ein Stück Luzerner Verkehrsgeschichte – die Kriens-Luzern Bahn, die ab 1886 den Pilatusplatz mit Kriens verband.

Im Anschluss erlebten die Turnerinnen einen gemütlichen Jahresausklang bei Speis und Trank und die Präsidentin Ursula Hunkeler bedankte sich bei den Modelleisenbahnfreunden für die gute Betreuung. Übrigens, jeden Freitagabend ist Bauabend und ab 19.00 Uhr sind Besucherinnen und Besucher im Clublokal willkommen.

Ursula Hunkeler