39 Männerriegler folgten der Einladung der Organisatoren Hansjörg Rust und Toni Suter und trafen sich frühmorgens beim Parkplatz Risch. Um 7 Uhr fuhr die Reisegruppe mit dem Car der Firma Bucher bei schönem Wetter los. Nach der Ueberquerung des Hirzels wurde sie dem Motto entsprechend von den Reiseleitern mit Kaffee und Gipfeli bedient. Ohne Zwischenhalt führte uns die charmante Chauffeuse Irene via Walensee ins Rheintal zur Raststätte Oberems. Nach der kurzen Pause ging die Fahrt weiter durch den Pfändertunnel an Bregenz und Singen vorbei ins Allgäu. Kurz vor dem Grenzübergang nach Oesterreich bei Füssen geriet die Reise ins Stocken, weil es auf dem Abschnitt über Reutte nach Lermoos an Wochenenden des öftern Stau hat. Nachdem wir die Staustrecke und die Grenze nochmals passiert hatten, erreichten wir mit leichter Verspätung unser erstes Ziel Garmisch-Partenkirchen. Im pittoresken Gasthof Fraundorfer in Partenkirchen wurde uns ein währschaftes Mittagessen serviert. Manch einer bekundete Mühe, die üppigen Portionen von Schweinshaxen im Hauptgang und Dampfnudeln zum Nachtisch zu verzehren. Ein Absacker und danach ein Bummel durch die sehenswerte Ludwigsstrasse mit den zahlreichen bemalten Häusern halfen jedoch, den Versdauungsprozess zu begünstigen. Nachdem wir einige bleibende Eindrücke von diesem schönen Ort gewinnen konnten, ging die gemütliche Fahrt weiter nach Bad Tölz, wo wir uns im familiären Hotel Tölzerhof einquartierten. Auch dieses schmucke Städtchen an der Isar bot zahlreiche Sehenswürdigkeiten an. Beim Spaziergang durch die bekannte Marktgasse wollten wir auch das Haus bewundern, wo jeweils der Bulle von Tölz sein Polizeirevier frequentierte. Zurück im Hotel erwartete uns ein Begrüssungsapéro. Anschliessend durften wir unser Nachtessen am kalten und warmen Buffet selber zusammenstellen. Auf der Terrasse liessen wir den Abend bei einigen Bierchen und angeregter Unterhaltung ausklingen.

Mittagsrast im Gasthof Fraundorfer
Beim Apèro im Hotel Tölzer Hof

Nach einem reichhaltigen Frühstück führte die Reise am zweiten Tag an den Tegernsee mit dem gleichnamigen Ort. Die Landschaft präsentierte sich uns in ihrer ganzen Schönheit und der See lud zum Baden ein. Beim Geniessen dieser Idylle machte sich bald einmal der Durst bemerkbar. Wohl wissend, dass es bei den Bayern Brauch ist, die Weisswürste vor dem Mittag zu verzehren, liessen sich die Hungrigen diese in einem Biergarten servieren. Danach wurde es Zeit, das Schiff für die Seerundfahrt zu besteigen. Auch auf dieser Minikreuzfahrt konnten wir uns nach Belieben verwöhnen lassen. Nachdem wir wieder am Ausgangspunkt angelegt hatten, führten uns die Reiseleiter auf die Terrasse der Schlossbrennerei Tegern-see. Wie nicht anders zu erwarten war, wurde uns dort ein bayerisches Gericht aufgetischt. Nach den Häppchen zur Vorspeise liessen wir uns die Brathendl mit Kartoffelsalat und zum Abschluss den Kaiserschmarrn schmecken. Wohlversorgt traten wir danach die Heimreise an. Diese führte uns über den Achenpass zum Achensee und von dort hinunter ins Inntal. Auf der Autobahn Richtung Innsbruck kamen wir zügig voran. Auf der Raststätte nahe bei Imst legten wir den letzten Zwischenhalt ein. Danach führte uns Irene gekonnt über den Arlbergpass und später über Feldkirch zurück in die Schweiz. Kurz vor der Grenze dankte der Präsident im Namen aller Mitgereisten Hansjörg und Toni für die wunderschöne und eindrückliche Vereinsreise.

Start zur Rundfahrt auf dem Tegernsee

 

Die Männerriegler geniessen den Ausblick vom Oberdeck